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Titel 1
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Beratung • Coaching • Supervision

Slogan
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„Um klar zu sehen, reicht oft ein Wechsel der Blickrichtung"

(Antoinie de Saint-Exupery)  
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Supervision
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Supervision 

Zur Klärung von Konflikten, Problemen innerhalb eines Teams, einer Abteilung oder Ähnliches und zur Erhöhung der Arbeits- und Leistungsfähigkeit eingesetzte Methode

Der berufliche Umgang mit Menschen, vor allem, wenn diese hilfsbedürftig sind, stellt hohe Anforderungen an Mitarbeiter:

Sie sollen unter anderem

  • auf Bedarfe ihrer Klientel eingehen
  • die eigene professionelle Distanz wahren und
  • im kollegialen Kontext professionell kommunizieren

Das bringt Probleme mit sich. Dann kann ein Unternehmen von externer Beratung, Coaching und Supervision sehr profitieren.

Durch Selbstreflektion "Betriebsblindheit" erkennen

"Erkenne dich selbst". So fordert uns bis heute die Inschrift im Apollotempel zu Delphi auf. Kürzer kann man diesen wichtigsten Anspruch an den Menschen nicht auf den Punkt bringen.

Eine Analogie hilft uns zu erkennen, dass es für Selbsterkenntnis immer Hilfsmittel und vor allem anderer Menschen bedarf: Ihr Gesicht und den Großteil Ihres hinteren Körpers vermögen Sie nur mit einem Spiegel oder durch die Augen eines anderen Menschen zu erkennen.

Wir haben den blinden Fleck also nicht nur im Auge. Und wir müssen uns dafür nicht schämen. Entscheidend ist: Verschaffen wir uns Einsicht in Bereiche, in denen wir noch blind sind? Oder gehen wir stur voran und hoffen, dass keiner unser Handikap bemerkt?

Letzteres ist riskant: Dies gilt vor allem für Menschen, die intensiv mit anderen Menschen zu tun haben. Solche Mitarbeiter laufen Gefahr, sich in den ihnen anbefohlenen Menschen zu verlieren. Die Kooperations- und Konfliktfähigkeiten gehen verloren, auch das Privatleben wird dann belastet, eine psychische und körperliche Destabilisierung droht.

In den 1950er Jahren entwickeltet der Psychiater Michael Balint die sogenannten Balint-Gruppen für Ärzte. Damit stand damit erstmals ein professionelles Gegenmittel zur Verfügung.

Übrigens: Nicht nur ein Individuum ist gelegentlich betriebsblind, manchmal kann dies auch einem ganzen Team oder Unternehmen passieren.

Der besonders geschulte externe Berater ist die Schlüsselfigur für Prozesse Ihrer Selbstreflektion. Er beleuchtet die Arbeitssituationen Ihrer Mitarbeiter oder eines ganzen Teams. Das hilft dabei, Reibungsverluste durch unklare Kommunikation und ungeklärte Konflikte so gering wie möglich zu halten. Dies gilt besonders für den Umgang der Mitarbeiter mit Kunden, Klienten oder Patienten. Thematisiert wird aber auch die kollegiale Kommunikation und die in der gesamten Organisation bzw. des Unternehmens. Wichtig ist: Diese Dienstleistung ist vertraulich, der Berater unterliegt der Schweigepflicht, auch gegenüber seinem Auftraggeber.

Rollen- und Beziehungsdynamik - durch Beratung transparent gemacht

Wir Menschen übernehmen in Berufen definierte und unterscheidbare Rollen. Diese entwickeln zwangsläufig ein gewisses Eigenleben in uns und beeinflussen auch die Gestaltung von beruflichen Beziehungen.

Hinzu kommt, dass wir alle eine auch mitunter problematische Kindheit und Jugend hinter uns haben. Wir alle gehen bis heute mit dem inneren Kind durch das Leben, das wir einmal waren. Wir haben Enttäuschungen, Kränkungen, Verletzungen und Liebesentzug erleben müssen. Dies prägt bis heute in bestimmten Situationen unser Verhalten, auch im Arbeitsleben und gelegentlich auf unbekömmliche Art: Unbekömmlich für uns, für unser Klientel und für Kollegen und Vorgesetzte. Wichtig ist dann, dass wir dies erkennen und professionell gegensteuern: Regelmäßige Beratungen, Coachings und Supervisionen sind sehr probate Mittel dafür. Nehmen wir als Beispiel eine psychiatrische Station im Krankenhaus:

  • Der Umgang mit psychisch schwer gestörten Menschen ist anstrengend und aktiviert in uns dann manchmal das ängstliche oder auch trotzig wütende Kind.
  • Chefärztin und Lernkrankenpfleger etwa erleben wegen ihrer unterschiedlichen Positionen in der Hierarchie und damit verbundenen Rollen solche Prozesse sehr unterschiedlich.
  • Ungeklärte Problemlagen führen folgend oft zu Fehlverhalten den Patienten gegenüber, zu Konflikten im Team und individuellen Reaktionen der Mitarbeiter wie Aggression, sozialem Rückzug oder Krankheit.

Ohne professionelle Unterstützung bleiben solche Situationen meist unausgesprochen, sie werden verdrängt und irgendwie ausgehalten. Regelmäßige Supervision für das gesamte Team hilft, die Konflikte zu erkennen und zu klären statt vermeiden. Dies verbessert nicht nur die Arbeit, es vermeidet auch den krankheitsbedingten Ausfall Ihres Personals.

Mitarbeitergesundheit sollte Unternehmensziel sein

Die Erfahrungen der letzten Jahrzehnte haben deutlich gezeigt: Unklare Kommunikation und ungeklärte Konflikte machen nicht nur unzufrieden. Sie erzeugen Reibungsverluste, die Zeit und Geld kosten. Unbewusstheit, Scham- und Schuldgefühle und resultierender Stress machen irgendwann krank. Erschöpfungszustände, psychosomatische Erkrankungen und Burnout Syndrom sind häufig geworden. Waren es früher vor allem Berufsgruppen in psychosozialen Feldern, so sind heute sehr viel mehr Menschen von solchen Diagnosen betroffen. Ein großer Teil davon lässt sich durch Supervision vermeiden.

Auch wenn die Zahlen für Krankenstand zuletzt rückläufig war, wächst der relative Anteil psychischer Erkrankungen bei den Diagnosen für Krankschreibungen. Vor 40 Jahren noch bei 2 Prozent, sind es nach BKK Gesundheitsreport 2018 mittlerweile 16,6 Prozent. Die Anzahl der so verursachten Krankentage hat sich im genannten Zeitraum verfünffacht. Stressbedingte Erkrankungen wie Erschöpfungszustände, Depression und Burnout waren vor 20 Jahren noch kaum vertreten. Aktuell sind Erkrankungen dieser Art die zweithäufigste Diagnosegruppe als Ursache einer Arbeitsunfähigkeit.

Im geschützten Rahmen können Ihre Mitarbeiter in professionelle moderierten Gesprächen Stress bewältigen und Burnout vorbeugen. Die Ressourcen der Mitarbeiter werden aktiviert und Schutzmechanismen gestärkt. Eine vernünftige Balance zwischen Leistung und Lebensfreude ist so für den Arbeitsplatz, aber auch für die Freizeit der Mitarbeiter zu erreichen.

Lösungsorientierung durch Beratung und Coaching

Professionelle Beratung ist ein etabliertes Verfahren bei jeder Form von Stress und Perspektivlosigkeit. Die sogenannte Positive Beratung nimmt jedoch nicht nur die Problemlagen und Konflikte unter die Lupe. Alles Lebensbereiche werden betrachtet und so auch Stärken und Ressourcen ins Blickfeld gerückt. So können diese gestärkt und auf den akuten Problembereich angewendet werden. 

  • Beratung hilft Mitarbeitern
  • das eigene Konflikterleben zu reflektieren
  • eigene Anteile zu entdecken
  • neue Handlungsoptionen zu erkennen und
  • Lösungen auszuprobieren.

Coaching ist eine sich neu etablierte Form der lösungsorientierten und anlassbezogenen Kurzberatung, gerade auch an Arbeitsplätzen. Hierbei werden an die Professionalität des Mitarbeiters bzw. der Führungskraft appelliert. Der Klient bringt sein Thema selber ein und behält im Coaching die Verantwortung für den Ablauf. Damit bleibt er selber handelnd und stärkt sein Selbstwertgefühl, in dem er mit Hilfe des Coachs die für ihn stimmige Lösung seiner Problemlage entwickelt.

Die etablierteste Form der professionellen Beratung am Arbeitsplatz ist die sogenannte Supervision.

Wie geht Supervision?

Diese Beratungsform findet im Gegensatz zu Coaching und Beratung meist in Gruppen und Arbeitsteams statt. Gerade das wechselseitige sich Anvertrauen in Gruppen ist segensreich: Wenn ich erkenne, dass ich nicht alleine betroffen bin, sondern es anderen ähnlich geht, nimmt das Druck.

Einem Team stehen bei den regelmäßigen Treffen mit dem externen Supervisor diverse Techniken zur Verfügung:

  • Kollegiales Fallgespräch: Hierbei können Ihre Mitarbeiter problematische Situationen in Arbeitsbeziehungen darstellen, erkennen und auflösen.
  • Rollenspiele: Neue Verhaltensweisen können spielerisch entdeckt, erprobt und eingeübt werden.
  • Moderierte Konfliktgespräche: Diese helfen, schwierige Kommunikationslagen zwischen Mitarbeitern oder auch zu Vorgesetzten zu erkennen und aufzulösen.

Genannte und weitere Techniken stärken in verabredeter Regelmäßigkeit angewendet ein bis zweimal monatlich Ihre Teams. Auch Einzelsupervisionen sind möglich. Hiervon profitieren Mitarbeiter mit Leitungsfunktion, die gar nicht oder nur teilweise in Teamsupervision eingebunden sind.
iel der Supervision ist kein beschreibbares Endprodukt, sondern Aufrechterhalten eines kontinuierlichen Prozesses: Seine steten Elemente sind Selbstreflektion, Klärung eigener Anteile in Kommunikation mit Klienten und Kunden sowie Kollegen und Vorgesetzten.
Die Zusammenarbeit in Ihren Teams, in Ihrer Organisation und Ihrem Unternehmen verbessert sich spürbar. Veränderungen wie etwa der Weggang von altgedienten und die Integration von neuen Mitarbeitern können deutlich konstruktiver und positiver gestaltet werden.
Voraussetzung ist ein angstfreies und vertrauensvolles Klima in der Organisation und im Unternehmen. Je selbstverständlicher Supervision, Coaching und Beratung als Elemente professionellen beruflichen Handelns integriert sind, desto besser werden sie angenommen und können so ihre segensreichen Kräfte entfalten.
 

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